Wegmarke   Kubus

Renate Geschke

 

 

 

Renate Geschke geboren 1948 in Unna.

 

Studienaufenthalte bei Prof. Vadim Kosmatschof und Helena Konef 1986-87 führten auf den Weg der Abstraktion und inhaltlichen Auseinandersetzung.

 

Geometrische und formale Ansprüche ließen den Wunsch entstehen sich am Stein zu versuchen, mit der Erkenntnis, dass der Stein DIE Materie und Ausdrucksmöglichkeit für mich ist. Eine Ausbildung bei dem Bildhauer Johannes Dröge folgte 1993-94.

 

Mit großer Begeisterung vermittelte ich als Dozentin der VHS Soest 1994-97 und Beckum 1997-98, die bildhauerische Arbeit.

 

Studien an der Universität Paderborn begannen 1998-99.

 

Innerhalb kurzer Zeit entstanden 6 Arbeiten im öffentlichen Raum; unter anderem Förderungen des Landes NRW innerhalb des Wegmarken-Projektes, ein Sponsoring des Zementwerkes Dyckerhoff der Installation „Mythos Stein“ (10 Objekte) und die Förderung des von mir initiierten Bildhauersymposions der Stadt Soest 2001.

 

www.skulptur-online.de

 

 

 

Kubus


die Skulptur ist im Rahmen des Wegmarken-Projektes 1998 - 2001 entstanden.

 

Standort  Golfplatz Köbbinghof, Triftweg 16

Möhnesee - Völlinghausen 

 

Geodaten:   51.489730° N    

                      8.186933° E

 

 

Der Kubus hat besonders in unserer Zeit seine Symbolik nicht verloren, er zeigt Inhalte verschiedener Kulturen und wird somit ein verbindendes Element, ein Bild gegen Haß und jegliche Gewalt. 

 

Der Kubus ist ein Archetypus der irdischen inkarnierten Persönlichkeit und ist als Symbol des Menschen zu verstehen. Seine Spur lässt sich über Jahrhunderte hinweg zurückverfolgen. In unterschiedlichen Kulturen würdigte man seit alters die Ebenmäßigkeit seiner geometrischen Form und brachte ihm als geheiligtes Symbol Verehrung entgegen. 

Die gleichbleibende Erscheinung des Kubus repräsentiert die Konstanz der unsterblichen Seele und verbindet verschiedene Kulturen, er ist ein Symbol gegen Haß und Gewalt.

 

 

 

  


Bildrechte: Erhard Behrens oben

                  Vera Drebusch unten links

                  Thomas Kiesewalter unten rechts