Wegmarke   Bodenfaltung

Ekkehard Neumann

 

 

1951 geboren in Oldenburg/Oldbg.

Wohnsitz und Atelier in Münster

 

1973 - 74  Studium an der Universität Göttingen Kunstgeschichte

1974 - 78 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Abteilung für Kunsterzieher Münster bei Prof. Jochen Zellmann und Prof. Hans-Paul Isenrath, Schwerpunkt Bildhauerei/Plastik

1978 Meisterschüler von Prof. Isenrath

1979 Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen

1979 bis 2014 Lehrtätigkeiten als Kunsterzieher am Gymnasium

2009 bis 2012  Lehrauftrag an der WWU Münster

1983-1994  Ausstellungsinitiative "Projekt Werkstatt-ausstellungen" Münster zusammen mit Ulrich Buse

 

Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund e.V., im Deutschen Werkbund NW, im Deutschen Künstlerbund e.V.

 

seit 1996  Vorsitzender des Westdeutschen Künstlerbundes

  

 

http://www.ekkehard-neumann.homepage.t-online.de

 

 

Bodenfaltung


entstanden ist die Skulptur im Rahmen des Wegmarkenprojektes 2013 des Kulturparlament Soest.

 

Standort:  FFH - Gebiet Kleiberg, an der K 32 Richtung Büecke, Gemeinde Möhnesee

 

Geodaten:  51.522635° N

                     8.105007° E 

 

Bildrechte:  Ekkehard Neumann oben

 

Porträt:        Ulrich Karst, Münster


 

 

„… wir ahnten es, dass uns diese Dinge hier an diesem Ort und in dieser Weise eines Tages erwarten.“

 

Meine Arbeiten sind u.a. von dem Gedanken geprägt, dass derjenige, der eine Skulptur in der Landschaft erlebt, diese so wahrnimmt, als wäre sie an der Stelle, an der sie sich befindet, seit langer Zeit selbstverständlich verortet... .

Wie zufällig begegnet uns zunächst diese Skulptur am Rande des Weges.

 

Als konkrete Form bildet sie nichts ab und ahmt nichts nach, sie zeigt jedoch Nähen zu Architekturformen. Sie ist ein autonomes Objekt in der Landschaft.

 

Neben den klassischen Kategorien skulpturaler Form, dem Erleben von Maß, Fläche und Raum, ist also ihre Einbindung in den Landschaftsraum von besonderer Bedeutung.

 

Ein zweiter und wiederholter Blick, ein Erkennen der Vielfältigkeit der skulpturalen Form, ein Erleben vor und in der Skulptur wird die Wahrnehmung der nahen Umgebung erweitern, verändern, neu definieren und die Landschaft in ihrem spezifischen Charakter begleiten.

 

Die Skulptur wird zum Ort der Sammlung und Konzentration in der Landschaft, Richtungen führen zur Skulptur, sie öffnet sich zur Landschaft, die skulpturale Form gibt, ausgehend von der Sichtweise der Besucher, Richtungen an, macht Vorschläge Landschaftsraum anders oder neu wahrzunehmen.

 

Ekkehard Neumann, Münster